Studie zu Maßnahmen zur Nachverfolgung des Werdegangs von AbsolventInnen der Berufsbildung in den EU-Mitgliedsstaaten und Entwicklung von Szenarien für eine EU-weite Zusammenarbeit

Auftraggeber: 
Europäische Kommission, DG EMPL
Dauer: 
2017

In der „Mitteilung über eine neue europäische Agenda für Kompetenzen“ („New Skills Agenda for Europe“, 2016) wird die Bedeutung eines besseren Verständnisses in Bezug auf den Erfolg von AbsolventInnen stark betont.

In der Mitteilung wird daher eine neue Initiative zur Nachverfolgung des Werdegangs von AbsolventInnen vorgeschlagen, um den Informationsstand darüber, wie sich AbsolventInnen in den Arbeitsmarkt integrieren, zu verbessern. Die Studie soll einen Beitrag zu dieser Initiative leisten.

Im Rahmen der beauftragten Studie wurden die vier folgenden Ziele formuliert:

  1. Erhebung und Abbildung von Maßnahmen zur Nachverfolgung des Werdegangs von AbsolventInnen der Berufsbildung („VET graduate tracking measures“) in den EU-Mitgliedsstaaten auf nationaler Ebene sowie– anhand von Fallbeispielen – auf Ebene von Berufsbildungsanbietern ;
  2. Analyse der unterschiedlichen Maßnahmen, Ausarbeitung ihrer Typologien und Erstellung eines umfassenden Überblicks über ihren Einsatz in den EU-Ländern;
  3. Identifzierung von Stärken und Schwächen der analysierten Instrumente und von zukünftigen möglichen Wegen der Verbesserung von AbsolventInnen-Trackingsystemen sowohl für die Mitgliedsstaaaten als auch auf europäischer Ebene sowie Identifizierung von Beispielen guter Praxis in diesem Bereich;
  4. Entwicklung eines Szenarios für die EU-weite Zusammenarbeit bei der Nachverfolgung des Werdegangs von AbsolventInnen der Berufsbildung, um die Mitgliedsstaaten bei der Weiterentwicklung ihrer Maßnahmen zu unterstützen, unter Berücksichtigung bereits durchgeführter Arbeiten im Hochschulbereich sowie dem in der „New Skills Agenda für Europa“ definierten politischen Kontext.

Die Studie wird vom ICF (BE) koordiniert, 3s ist Konsortiumpartner.