14
Okt

Online-Workshop: Inklusive Forschung an Hochschulen

Austausch zu den Ergebnissen des IRR-Projekts im Rahmen der Erasmusdays 2022

Veranstalter: 3s Research & Consulting

Im Erasmus+ Projekt „Inclusive Responsible Research (IRR)” beschäf­ti­gen wir uns mit einem für die meisten Hochschulen hoch­ak­tu­el­len Thema: wie kann das Engagement für soziale Verantwortung und damit ein­her­ge­hend ver­ant­wor­tungs­vol­le Forschung und Innovation gestaltet werden? Nachdem wir bei den Erasmusdays 2021 unser Projektvorhaben vor­ge­stellt haben, freuen wir uns heuer unsere Forschungsergebnisse sowie die Online-Projektplattform prä­sen­tie­ren zu können. Dazu laden wir Expert*innen aus dem Bereich sowie Forscher*innen aller Disziplinen zu einem Online-Workshop ein.
Die Forschungstradition belohnt nor­ma­ler­wei­se wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse, die innerhalb des eigenen Kreises ver­brei­tet werden. Soziale Wirkungen findet meist wenig Beachtung. Das hat zur Folge, dass die meisten Forscher*innen, deren Arbeit immer mit dieser Art von Indikatoren bewertet wird, keinen Anhaltspunkt zur Einordnung ihrer Arbeit. In der Folge zeigen sie oft auch wenig Interesse an den Wirkungen ihrer Ergebnisse über das aka­de­mi­sche Feld hinaus.
Im IRR-Projekt haben wir zusammen mit Forscher*innen aus Spanien, Rumänien, Slowenien und Serbien auf Basis von Interviews Indikatoren für die Einordung von Forschungspraktiken im Sinne der Inklusion der eigenen Zielgruppen und Stakeholder ent­wickelt. Außerdem entstand eine Online-Plattform, die nicht nur Good-Practices prä­sen­tiert, sondern auch ein Selbsttest-Tool, das die Reflexion über eigene Forschungspraktiken anregen soll.

Anmeldungen bitte an eva.steinheimer@3s.co.at

13:30 – 15:00
Zoom
Workshop

November

2026



Nov
11
09:30-17:00
Kardinal König Haus, Wien
Tagung

Euroguidance Fachtagung 2026

Inclusive Guidance und Union of Skills: Neue Perspektiven für die Bildungs- und Berufsberatung

OeAD | nationale Agentur für Erasmus+

Arbeitsmärkte wandeln sich rasant. Unsicherheit, psychische Belastung und Entscheidungsdruck nehmen zu. Klassische Beratungsansätze stoßen an ihre Grenzen. Umso wichtiger wird die Rolle der Bildungs- und Berufsberatung: Sie gibt Orientierung, stärkt Selbstwirksamkeit und motiviert Menschen, ihren Weg zu finden.

Im Rahmen der „European Union of Skills" stellt sich die Frage: Welche Kompetenzen brauchen Beratungsfachkräfte, um Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen wirksam zu begleiten? Welche zukunftsorientierten Fähigkeiten helfen Ratsuchenden, sich auf einem dynamischen Arbeitsmarkt zurechtzufinden und neue Chancen zu nutzen?

Die Euroguidance Fachtagung 2026 widmet sich genau diesen Fragen – aus europäischer und nationaler Perspektive. Beiträge aus Forschung, Politik und Praxis geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigen konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung der Beratung.

Am Nachmittag vertiefen fünf parallele Workshops zentrale Themen der Beratungspraxis. Der „Methodenmarkt" und der „Erasmus+ Corner" bieten Raum, um innovative Projekte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.



Nov
19
09:00
Online
Konferenz

The future of VET

Cornerstone for competitiveness and inclusive growth

Cedefop

The virtual conference will provide an opportunity for policy-makers, stakeholders, experts and researchers to discuss the findings of the research project on VET excellence and inclusion.
Its aim will be to deepen Cedefop’s understanding of the challenges facing European vocational education and training (VET) in the coming decades. Discussions will focus on how the concepts of excellence and inclusion are understood, addressed and operationalised at a national level. The conference will examine the characteristics of VET at higher levels and how (as well as whether and in which form) they underpin excellence but also how they deal with inclusion. It further complements the ongoing political discussion on the future of European VET.


Nov
23
10:00-15:30
Bildungszentrum St. Virgil, Salzburg
Enquete

Erwachsenenbildung braucht Demokratie, Demokratie braucht Erwachsenenbildung

Ö-Cert-Enquete 2026

Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)

Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Desinformation, Polarisierung und Misstrauen in Institutionen, das Erstarken totalitärer Bewegungen und Systeme – diese weltweiten Entwicklungen sind auch in Österreich spürbar und verunsichern die Menschen. Demokratische Rahmenbedingungen geraten unter Druck, sind aber wesentliche Voraussetzung für eine freie, pluralistische und zugängliche Erwachsenenbildung. Welchen Einfluss haben wir auf diese Entwicklungen, wie gehen wir persönlich damit um und vor allem: Was kann (Erwachsenen-)Bildung hier leisten? Das Programm der Enquete sieht wie folgt aus:
  • Isolde Charim beschäftigt sich in ihrer Keynote mit den Veränderungen der Demokratie und stellt die Frage, welche Art von Bildung wir brauchen. Dabei fragt sie gleichzeitig auch: Welche Art von Subjekten braucht es für eine funktionierende Demokratie?
  • Partizipative Formate stehen dann am Nachmittag im Mittelpunkt: Gaby Filzmoser wird ein Barcamp moderieren, bei dem eigene Themen und Anliegen eingebracht und mit interessierten Kollegen und Kolleginnen diskutiert werden können.
  • Zum Abschluss haben Ö-Cert-Anbieter die Möglichkeit, mit Ihren Formaten oder Projekten sichtbar zu werden. Bis spätestens 10.09.2026 können Projekte eingereicht werden, die sich auf außergewöhnliche und kreative Weise mit dem Thema der Enquete auseinandersetzen. Drei ausgewählte Projekte werden von ihren Einreichenden auf der Bühne präsentiert.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Dezember

2026



Dez
3–
3
09:00-16:00
Wien
Workshop

Thematischer Workshop der EUSDR

“Demographic Challenges, (Rural) Outmigration and Skills Shortages”

Danube Region Strategy, EUSDR

Am 3. Dezember 2026 findet in Wien der thematische Workshop von der EUSDR (Danube Region Strategy) zum Thema „Demografische Herausforderungen, (ländliche) Abwanderung und Fachkräftemangel“ statt.


Dez
8–
11
09:00
Brisbane, Australia
Konferenz

Researching Work & Learning International Conference

Researching lifelong learning and innovation for work in times of crisis

RWL International Advisory Committee

The Researching Work & Learning (RWL) International Conference Series is the world's longest, continuously running international research conference series serving the field of workplace learning. It was initiated in 1999 by researchers at the University of Leeds (UK). As of 2026 it has visited eleven countries in five continents. The conference series as a whole is organized through the work of the RWL International Advisory Committee. This committee is composed of leading international scholars in the diverse field of workplace learning. RWL14  local organising committee: Stephen Billett, Paula Brough, Steven Hodge, Ashlea Troth, Sarojni Choy and Carys Chan

März

2027



März
10–
11
09:00
Osnabrück University, Osnabrück, Germany
Konferenz

The Making of Apprenticeships

Divergence, Experience, and the Transformation of Vocational Education & Training

Dietmar Frommberger & Christoph Porcher

The conference explores the making and remaking of apprenticeships as a global historical phenomenon, tracing how pre-industrial craft training evolved under industrialisation, state-building, and changing educational ideas. It focuses both on institutional change and on the lived experiences of apprentices, masters, and other actors, and invites contributions from all periods and world regions.