EUCAnet Projekt zu Demokratie, kollektivem Gedächtnis und politischer Bildung
Das neue EUCAnet-Projekt Mnemonic Democracy: Collective Memory, Civic Education and Democratic Engagement startet mit insgesamt 18 Projektpartner aus Kanada und Europa.
Im Rahmen des SSHRC Partnership Development Grant (2026–2028) bringt das Projekt Forscher:innen, Museen, Archive und zivilgesellschaftliche Organisationen aus Kanada und Europa zusammen. Es knüpft an frühere Initiativen von EUCAnet und dem Centre for Global Studies an, darunter Studien zu Populismus, Migration und europäischer Integration. Es wird ein transatlantisches Netzwerk aufbauen, das sich der Frage widmet, wie Erinnerung zur demokratischen Widerstandsfähigkeit beitragen kann.
- Untersuchung, wie zivilgesellschaftliche und öffentliche Institutionen demokratisches Gedächtnis prägen
- Erforschung von Basisinitiativen, inklusivem Erinnern und gemeinschaftsbasiertem demokratischem Engagement
- Sowie Untersuchung digitaler Erinnerungsräume, KI, Desinformation und der Rolle von Technologie bei der Gestaltung demokratischen Wissens
Durch Memory Labs, Kooperationen mit Museen, politische Dialoge, digitale Ressourcen, Ausstellungen, öffentliche Vorträge und ein Young Researchers Network versucht Mnemonic Democracy, akademische Forschung mit zivilgesellschaftlicher Praxis zu verbinden, um die demokratische Beteiligung über Generationen hinweg zu stärken.
Das Projekt wird von der University of Victoria geleitet, mit 3s als Projektpartner und weiteren europäischen Partnern sowie dem Centre for Global Studies, der Royal Roads University, der Western University, der McGill University und dem Canadian Museum of Women’s History.
Projekt: SSHRC Partnership Development Grant (2026–2028) Mnemonic Democracy: Collective Memory, Civic Education and Democratic Engagement
Ansprechperson: Karin Luomi-Messerer
Laufzeit: 2026-2028

