Common Training Frameworks – Diese Berufe haben Potenzial
Die Studie, die 3s unter der Leitung von Spark Legal and Policy Consulting durchgeführt hat, unterstützt die Identifizierung von Berufen, die für die Entwicklung eines CTF im Rahmen der Richtlinie 2005/36/EG über Ländergrenzen hinweg in Frage kommen.
Ziel ist es, in mindestens einem Drittel der Mitgliedstaaten ein gemeinsames Mindestmaß an Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen festzulegen, um eine leichtere Anerkennung von Qualifikationen im Ausland zu ermöglichen und so die berufliche Mobilität im europäischen Binnenmarkt zu fördern. Es soll ein gemeinsamer, aber flexibler Rahmen geschaffen werden, in dem die verschiedenen, nationalen Bildungssysteme weiter bestehen.
Die Studie leistet zwei zentrale Punkte:
- Erstens werden Berufe ermittelt, die potenziell für die Entwicklung eines Common Training Frameworks in Frage kommen;
- Zweitens wird auf Basis der bestehenden Gemeinsamkeiten untersucht, für welche Berufe dies am ehesten realisierbar erscheint. Zudem werden konkrete Elemente für die potenziellen gemeinsamen Ausbildungsrahmen formuliert, darunter Mindestqualifikationsniveaus, Programmdauer, Berufsausbildungskomponenten und Staatsprüfungen.
Insgesamt wurden zehn potenziell geeignete Berufskategorien ausgewählt, u.a. aus den Bereichen Erziehung, Pflege, Labortechnik, Elektrik und Ziviltechnik. Als scheinbar besonders machbar für die Entwicklung eines CTF wurden die Berufe Radiograph:in bzw. Radiotherapeuth:in sowie Ergotherapeut:in eingestuft.
Die Ergebnisse der Studie liefern wertvolle Anhaltspunkte für zukünftige Überlegungen, sollen aber keinen ausgearbeiteten Entwurf der CTFs darstellen. Die ganze Studie ist hier nachzulesen.
Ansprechperson: Monika Auzinger
Client: European Commission

