Policy Pointers für die Umsetzung von Lernergebnissen
Lernergebnisse geben Aufschluss darüber, was Personen nach Abschluss eines Lernprozesses wissen, verstehen und können sollen. Seit 2004 ist der auf Lernergebnissen basierende Ansatz zentral in der Gestaltung der europäischen Bildungs- und Ausbildungsreformen.
Die Cedefop-Studie „The shift to Learning Outcomes: rhetoric or reality?“ untersucht den Prozess von angestrebten zu erzielten Lernergebnissen in der beruflichen Erstausbildung (IVET) in Europa. Dabei werden vier zentrale Umsetzungsdimensionen in den Blick genommen. Ziel ist es, zukünftige Herausforderungen besser adressieren und Potenziale gezielt nutzen zu können. 3s ist als Konsortialpartner und Karin Luomi-Messerer als Teil des Kernteams an der Studie beteiligt.
Aufbauend auf den Analyseergebnissen formuliert Cedefop politische Handlungsempfehlungen (Policy Pointers), die die Transformation von angestrebten in erreichte Lernergebnisse fördern können. Empfohlen wird:
- ein Gleichgewicht zwischen Systemkohärenz und Umsetzungsflexibilität zu schaffen;
- ein gemeinsames Verständnis durch professionellen Austausch zu fördern;
- zugängliche und anpassungsfähige Unterstützung für die Umsetzung bereitzustellen;
- die Interpretationskompetenz von Fachkräften der beruflichen Bildung zu stärken;
- Qualitätssicherung als Motor für kontinuierliche Verbesserung zu nutzen;
- die Beteiligung relevanter Akteure an der Steuerung von Lernergebnissen zu stärken.
Der ganze Artikel zu den Policy Pointers ist hier zu finden.
Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Cedefop-Studie finden Sie hier.
Ansprechperson: Karin Luomi-Messerer
Client: Cedefop

