Qualitätssicherung für inklusivere Berufsbildung in Slowenien
Wie kann Qualitätssicherung dazu beitragen, berufliche Bildung inklusiver zu gestalten? Diese Frage stand im Zentrum eines Peer Reviews zur Rolle von Qualitätssicherung bei der Förderung inklusiver beruflicher Bildung der Sekundarstufe II in Slowenien, der im Mai 2026 stattfand.
Im Fokus stand die Frage, wie die nationale Monitoring- und Evaluierungsmethodik Sloweniens weiterentwickelt werden kann, um Inklusivität in der beruflichen Bildung der Sekundarstufe II besser zu erfassen. Diskutiert wurden insbesondere die Formulierung und Nutzung relevanter Indikatoren, die Notwendigkeit eines gemeinsamen Verständnisses von Inklusivität unter den beteiligten Akteur:innen sowie Möglichkeiten, bestehende Mechanismen, Maßnahmen und Unterstützungsangebote für inklusive Bildung wirksamer in den nationalen Monitoringrahmen einzubinden.
Die Diskussion verdeutlichte zudem die Bedeutung einer systematischen Datenerhebung und Datennutzung. Dazu zählen klarere Zielsetzungen, eine Kombination quantitativer und qualitativer Indikatoren sowie Ansätze zur Beobachtung vulnerabler Gruppen auf Basis anonymisierter und indirekter Daten. Die Peer Reviewer:innen gaben dem Gastgeberland Rückmeldungen und Anregungen zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung für inklusive berufliche Bildung.
Karin Luomi-Messerer (3s) begleitete die Peer Review als Expertin und Moderatorin im Rahmen der Unterstützung für die Europäische Kommission im Bereich der Qualitätssicherung in der Berufsbildung.
Weitere Informationen finden sich im Flash Report mit den wichtigsten Ergebnissen der Diskussion.
image by European Commission
Ansprechperson: Karin Luomi-Messerer
Client: Europäische Kommission

